Neue Architektur für den Euro – Wie kann eine deutsch-französische Initiative aussehen?

21. Juni 2017, 12h00 - 13h45, öffentliche Roundtable-Diskussion mit Jakob von Weizsäcker und Fabien Dell

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Rue du Taciturne 38, 1000 Brüssel

12h00 Registrierung und Lunch-Snack
12h30-13h45 Inputs und Diskussion

Mit:
Jakob von Weizsäcker, MdEP
Fabien Dell, Mitglied im Kabinett Pierre Moscovici

Anmeldung ONLINE bis zum 19.6.2017

Mit der Wahl von Emmanuel Macron ist neuer Schwung in die Debatte um eine Reform der Eurozone gekommen. Während die Notwendigkeit von Reformen von allen anerkannt wird, gehen die Auffassungen wie diese auszusehen haben, deutlich auseinander. Insbesondere zwischen Deutschland und Frankreich werden verschiedene Vorschläge und Konzepte kontrovers diskutiert. Auch im anstehenden Bundestagswahlkampf wird intensiv über das Für und Wider einer tieferen Integration der Eurozone gestritten werden. Die Europäische Kommission hat sich Ende Mai mit einem Reflexionspapier ebenfalls in die Debatte eingeschaltet.

Braucht eine Reform der Eurozone eine deutsch-französische Initiative um aus den Startlöchern zu kommen? Ist so eine Initiative überhaupt realistisch oder sind die Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich zu groß? Wie sollte ein politisch umsetzbarer und ökonomisch sinnvoller deutsch-französischer Vorschlag idealerweise aussehen? Über diese und weitere Fragen sprechen am 21. Juni Fabien Dell, Kabinettsmitglied von Kommissar Pierre Moscovici und Jakob von Weizsäcker, Mitglied des Europäischen Parlaments. Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung unter der Chatham House Rule durchgeführt wird.

Ergänzend finden Sie hier eine aktuelle Studie der FES über die einenden und trennenden politischen Tendenzen zur Vertiefung des Euro zwischen den Mitgliedsländern: „The divided Eurozone“

Die Diskutanten:

Fabien Dell ist seit November 2014 Mitglied im Kabinett des Kommissars für Wirtschaft und Finanzen, Pierre Moscovici. Zuvor war er als Berater für Makroökonomie im Büro des französischen Premierministers und im französischen Finanzministerium tätig. Er hat an der Ecole normale supérieure und der Ensae ParisTech studiert und an der Paris School of Economics in Ökonomie promoviert.

Jakob von Weizsäcker, Jahrgang 1970, ist seit 2014 sozialdemokratischer Abgeordneter im Europäischen Parlament und dort Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und Physik war er in volkswirtschaftlichen Forschungsinstituten, der Privatwirtschaft und dem Bundeswirtschaftsministerium tätig. Weitere berufliche Stationen führten ihn zur Weltbank und zur Denkfabrik Bruegel in Brüssel. Zuletzt war er seit 2010 Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium in Thüringen. 

Kontakt: Stephan.Thalhofer(at)fes-europe.eu

Friedrich-Ebert-Stiftung EU Office

Rue du Taciturne 38
BE-1000 Brussels
Belgium

+32 22 34 62 90
+32 22 34 62 81

fes(at)fes-europe.eu

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