EU und ihre Nachbarn

© European Union , 2011


+++ EU Erweiterung +++ Europäische Nachbarschaftspolitik +++ Östliche Partnerschaft +++ Union für den Mittelmeerraum +++ Demokratie und Rechtstaatlichkeit +++ Umfassende Freihandelsabkommen +++ Rolle und Stärkung der Zivilgesellschaft +++


Hintergrund zu unserer Arbeit im Bereich EU und ihre Nachbarn...

Eines der wichtigsten außenpolitischen Anliegen der EU ist die Stabilisierung ihrer Nachbarschaft. Die Erweiterungspolitik ist dazu zweifellos das erfolgreichste Instrument: wie schon für die 2004 und 2007 beigetretenen Länder Mittel- und Osteuropas stellt die Beitrittsperspektive auch für die Länder des westlichen Balkan (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro) und die Türkei einen wesentlichen Antrieb für EU-konforme Reformen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Auf dem Weg dorthin gilt es jedoch zahlreiche Probleme in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Korruption, organisiertes Verbrechen, Aufbau von Sozialsystemen, Minderheitenpolitik sowie ethnische Spannungen und national-territoriale Konflikte zu überwinden.

Um die Nachbarländer, denen die EU derzeit keine Beitrittsperspektive anbieten kann, dennoch an den Erfolgen der EU-Integration, d.h. Sicherheit, Stabilität und Wohlstand, teilhaben zu lassen, entwickelte die EU im Jahr 2003 die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP). Diese bietet den Nachbarn im Osten (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Ukraine, Weißrussland) und im Süden (Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Palästinensischen Autonomiegebiete, Syrien, Tunesien) privilegierte Partnerschaftsabkommen an. Grundlage dazu ist das Bekenntnis zu gemeinsamen Werten wie Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, marktwirtschaftliche Prinzipien und nachhaltige Entwicklung. Die Beziehungen zu den südlichen Partnern sollen zudem durch die „Union für das Mittelmeer“ gestärkt werden. Die „Östliche Partnerschaft“ zielt auf die intensivierte Zusammenarbeit mit den Partnern in Osteuropa ab.

Das Europabüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel trägt durch Expertenaufenthalte, Fortbildungen für Multiplikatoren und Konferenzen mit Experten und Entscheidungsträgern aus den EU-Beitritts- und Nachbarländern zu Bildung, Dialog und Beratung in diesen Themenbereichen bei. Dabei stellt die Förderung der regionalen Kooperation der Länder des westlichen Balkan einen wesentlichen Schwerpunkt der Arbeit der FES dar.

Zugehörige Veranstaltungen, Publikationen, News...

Dialogue Programme on the Free Trade Agreement between the EU and Tunisia (ALECA)

26. - 29.11.2018, closed dialogue programme

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Inequality in the Western Balkans – An impediment for joining the EU?

21.11.2018, roundtable, 13h - 14h30, REGISTRATION IS CLOSED

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Journalists from Côte d’Ivoire

19. - 23.11.2018, closed dialogue programme

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Réseau Syndical Migrations Méditerranéennes – Subsahariennes

22. - 25.10.2018, closed dialogue programme

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Coping with Uncertainty: Youth in the Middle East and North Africa

01.10.2018, Roundtable, 11h00 - 12h30

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Civil Society in Turkey under pressure – What is the role of the European Union?

25. - 26.09.2018, closed dialogue programme

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State of the European Union 2018 - The European states facing the reforms of the Union

05/09/2018, 12h30-14h30, Public presentation and debate !!! REGISTRATION IS CLOSED

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Bosnia and Herzegovina on the way to the European Union: What to expect from the upcoming elections

04.09.2018, 09h30 - 11h00, Roundtable

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Scenarios for the Relations between Serbia and Kosovo in 2035

10.07.2018, Presentation and Discussion, 11h00- 13h00

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The Social Dimension of the EU Association Agreements with Eastern Partnership Countries

18. - 21.06.2018, closed dialogue programme

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Friedrich-Ebert-Stiftung EU Office

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BE-1000 Brussels
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+32 22 34 62 90
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Das Europäische Parlament - Rolle und Funktion am Beispiel ausgewählter Politikbereiche

14. - 17.01.2019, Straßburg

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